Schnuller, Daumenlutschen…

Nuckeln und Lutschen – Kinder lieben es! 

Es entspannt, tröstet und beruhigt sie. Dabei gibt es viele Möglichkeiten: an der Brust der Mutter, an der Flasche, am Schnuller, am Daumen, einem Kuscheltier oder einem „Schnuffeltuch“.

Aber das intensive und andauernde Nuckeln an Schnuller und Daumen kann zu Verformungen des Gaumens und des Gebisses (Lutschoffener Biss) mit späteren Sprachstörungen („S-“ und „Sch-“ Lautbildungen) führen.

Deshalb sollten Sie Ihrem Kind diese Lutschgewohnheiten spätestens bis zum 4. Geburtstag abgewöhnen.


Wie gewöhne ich den Schnuller ab? 

Sprechen Sie mit Ihrem Kind, warum z. B. die Schnullerfee den „Schnulli“ bald abholt: es sieht schöner aus und man versteht Ihr Kind besser beim Sprechen.

Kaufen Sie keine neuen Schnuller mehr nach und geben Sie Ihrem Kind den Schnuller nur noch zu bestimmten Zeiten.

Gern können Sie alle Schnuller auch bei uns in der Praxis abgeben. „Wir schenken diese dann an ein Baby weiter“, denn Ihr Kind ist ja schon ein ganz „großes“ Kind, was keinen Schnuller mehr braucht.

Oft hilft es den Kindern auch, wenn der Schnuller gemeinsam im Garten vergraben wird.


Wie gewöhne ich meinem Kind das Daumenlutschen ab?

Bieten Sie Ihrem Kind anstelle des Daumens einen Schnuller an, dieser lässt sich meist einfacher abgewöhnen.

Lenken Sie Ihr Kind tagsüber beim Versuch des Daumenlutschens ab.

Basteln Sie mit Ihrem Kind einen Daumenlutschkalender: eine Sonne wird gemalt an den Tagen, an denen es nicht gelutscht hat. Sollte es mal nicht so gut geklappt haben, wird eine Wolke gemalt.


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